Kontakt zur Pressestelle des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Hessen e.V.: Gundula Zeitz, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., 0171-8132671
ApoVWG: Hessische Hausärztinnen und Hausärzte warnen vor Gefährdung der Patientensicherheit
15. November 2025
Bad Soden-Salmünster, 15. November 2025 – Die Delegiertenversammlung des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Hessen warnt eindringlich vor den geplanten Regelungen des Apothekenversorgungs-Weiterentwicklungsgesetzes (ApoVWG). Die vorgesehenen Eingriffe in die Aufgabenverteilung zwischen Apotheken und Arztpraxen gefährden nach Einschätzung des Verbandes die Patientensicherheit, schwächen hausärztliche Strukturen und schaffen neue Fehlanreize – ohne die Praxen tatsächlich zu entlasten, heißt es in einer Resolution, die die Delegierten am Wochenende auf ihrer Versammlung in Bad Soden-Salmünster verabschiedet haben.
Pressestatement zum aktuellen Positionspapier der TK "Primärversorgungssystem als Schlüssel für mehr Effizienz"
26. September 2025
Zu dem aktuellen Positionspapier der Techniker Krankenkasse (TK) mit dem Titel "Primärversorgungssystem als Schlüssel für mehr Effizienz" erklären die Bundesvorsitzenden des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes, Prof. Dr. Nicola Buhlinger-Göpfarth und Dr. Markus Beier: „Es ist höchste Zeit, wieder Klarheit und Seriosität in die Debatte, um ein Primärarztsystem zu bringen. Das politische Vorhaben, auf primärärztliche Patientensteuerung zu setzen, war und ist der richtige Weg – doch die Umsetzungsideen vieler Akteure treiben mittlerweile skurrile Blüten."
Zweiter bundesweiter HZV-Powermonat startet - HÄVH verstärkt Informationskampagne zur Hausarztzentrierten Versorgung
19. September 2025
Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband Hessen (HÄVH) beteiligt sich auch in diesem Jahr mit eigenen Informationsveranstaltungen am bundesweit stattfindenden HZV-Powermonat Oktober. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten sowie die Hausarztpraxen über die Vorteile der Hausartzentrierten Versorgung (HZV) zu informieren.
Offener Brief an Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zur geplanten Apothekenreform
19. September 2025
Mit großer Sorge blicken Verbände der Ärztinnen und Ärzte, darunter auch der Hausärztinnen- und Hausärzteverband, auf die Pläne aus dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG), Apotheken künftig mit Aufgaben zu betrauen, die einer ärztlichen Qualifikation zwingend bedürfen. In einem Offenen Brief bittet eine Vielzahl ärzticher Oranisationen Bundesgesundheitsministerin Nina Warken eindringlich, diese Pläne zu überdenken. "Der Wille zur Stärkung der Apotheken darf nicht dazu führen, dass Aufgaben an Apotheken ausgelagert werden, die originär ärztliche Qualifikationen erfordern. Arztpraxen und Apotheken sind Partner zum Wohle der Patientinnen und Patienten – aber in klar definierten Rollen entsprechend ihrer Qualifikationen, die gemeinsam höchste Patientensicherheit und Versorgungsqualität gewährleisten", heißt es in dem offenen Brief.
Wachsende Alterswelle: 72 % fürchten um ihre ambulante Versorgung - Start des 46. Hausärztinnen- und Hausärztetages in Berlin
18. September 2025
Die Folgen des demografischen Wandels auf unser Gesundheitssystem werden immer spürbarer. Auch viele Bürgerinnen und Bürger sind besorgt um ihre Versorgung in den Praxen (72 Prozent) und wünschen sich entsprechende Maßnahmen: Gut drei von fünf Menschen stimmen zu, dass es grundlegende Reformen braucht – auch, wenn das Umstellungen für die Patientinnen und Patienten bedeutet. Etwa 63 Prozent wären bereit, an einem Hausarztprogramm teilzunehmen, wenn dies zu einer besseren Versorgung führt. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Civey-Umfrage unter 5.000 Bundesbürgern ab 18 Jahren im Auftrag des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes. Anlass ist der 46. Hausärztinnen- und Hausärztetag, der heute in Berlin startet. Der Befragungszeitraum lag zwischen dem 8. und 10. September 2025. (Foto: HÄV - Marco Urban)