Kontakt zur Pressestelle des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Hessen e.V.: Gundula Zeitz, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., 0171-8132671
Notfallreform: Hausärztinnen- und Hausärzteverband hält Entwurf für „nicht umsetzbar“
13. April 2026
Der Referentenentwurf zur Reform der Notfallversorgung stößt auf scharfe Kritik: Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband warnt vor realitätsfernen Vorgaben, personeller Überlastung und neuen Versorgungsproblemen. Statt Entlastung drohten mehr Patienten in den Notaufnahmen – und zusätzliche Hürden für vulnerable Gruppen.
GKV-Stabilisierung: Hausärztinnen- und Hausärzteverband Hessen warnt vor Fehlsteuerung – „Gezielte Reformen statt pauschaler Einschnitte“
31. März 2026
Die hessischen Hausärztinnen und Hausärzte unterstützen das Ziel, die Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung zu stabilisieren. Sie warnen jedoch davor, ausgerechnet die Primärversorgung unter Sparzwang zu stellen. Einschnitte in diesem Bereich könnten langfristig zu höheren Kosten und Versorgungsproblemen führen.
Hausarztzentrierte Versorgung wächst weiter: Immer mehr Patienten in Hessen setzen auf das Hausarztprogramm
24. März 2026
Die Hausarztzentrierte Versorgung (HZV) wächst in Hessen weiter deutlich. Innerhalb eines Jahres ist die Zahl der eingeschriebenen Patientinnen und Patienten von rund 700.000 im Jahr 2025 auf aktuell etwa 800.000 gestiegen. Damit zählt Hessen bundesweit zu den führenden Bundesländern bei der Entwicklung des Hausarztprogramms. Zugleich gewinnt das hausärztliche Versorgungsmodell gesundheitspolitisch an Gewicht.
Hausärzteverband kritisiert neue Chronikerpauschale: Mehr Bürokratie statt echter Entlastung
13. März 2026
Die Einigung von KBV und GKV-Spitzenverband auf eine neue Versorgungspauschale für bestimmte Chroniker stößt beim Hausärztinnen- und Hausärzteverband auf deutliche Kritik. Aus Sicht der Bundesvorsitzenden verfehlt die Regelung das Ziel, Praxen spürbar zu entlasten, und verschärft stattdessen die Komplexität im Vergütungssystem. Für eine funktionierende Primärversorgung brauche es grundlegend einfachere und planbare Strukturen – wie sie in der Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) bereits umgesetzt seien.
Hausärzteverband weist AOK-Forderung zur Eindämmung der HZV entschieden zurück
04. März 2026
Die Forderung des AOK-Bundesverbandes, die Verträge zur Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) einzuschränken, stößt beim Hausärztinnen- und Hausärzteverband auf deutliche Kritik. Die Bundesvorsitzenden verweisen auf die hohe Akzeptanz des Versorgungsmodells mit bundesweit rund elf Millionen teilnehmenden Patientinnen und Patienten sowie auf dessen zentrale Rolle für den Aufbau eines funktionierenden Primärversorgungssystems.