Kontakt zur Pressestelle des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Hessen e.V.: Gundula Zeitz, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., 0171-8132671
GKV-Spargesetz beschlossen: „Berlin spart die Versorgung kaputt – jetzt muss Hessen Haltung zeigen“
10. Juli 2026
Der Bundestag hat das GKV-Spargesetz beschlossen. Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband Hessen warnt vor massiven Folgen für Praxen und Patientinnen und Patienten – und fordert die Landesregierung auf, im Bundesrat den Vermittlungsausschuss anzurufen.
GKV-Spargesetz beschlossen: Kahlschlag bei der hausärztlichen Versorgung
10. Juli 2026
Der Bundestag hat das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz beschlossen – trotz massiver Proteste aus den Praxen und hunderttausender E-Mails von Patientinnen und Patienten. Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband warnt: Die Kürzungen bei HZV und Entbudgetierung schwächen die Praxen und werden zu längeren Wartezeiten, weniger Zeit für die Behandlung und wachsenden Versorgungslücken führen.
Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband Hessen kritisiert die geplante Abschaffung der telefonischen Krankschreibung, die AU-Pflicht ab dem ersten Krankheitstag sowie die Strafverschärfung gegen Ärztinnen und Ärzte.
Hausärzteverband: TK-Kündigung hat keine Folgen für Praxen und Patientinnen
29. Juni 2026
Die Techniker Krankenkasse hat HZV-Verträge in 14 Landesverbänden zum 31. Dezember 2026 gekündigt. Für teilnehmende Praxen sowie Patientinnen und Patienten hat das keine unmittelbaren Folgen: Aufgrund der gesetzlichen Fortgeltungsklausel gelten die bestehenden Verträge unverändert weiter, bis ein neuer Vertrag vereinbart oder per Schiedsspruch festgelegt wird. Der Hausärzteverband wertet die Kündigung als Versuch, politischen Druck auf die hausärztliche Versorgung auszuüben.
Hausärztinnen- und Hausärzteverband warnt vor Folgen des GKV-Spargesetzes
11. Juni 2026
Vor der ersten Lesung des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes im Bundestag fordert der Hausärzteverband deutliche Nachbesserungen. Die geplanten Kürzungen würden die hausärztlichen Praxen weiter unter Druck setzen und könnten für Patientinnen und Patienten weniger Termine, längere Wartezeiten und weniger Zeit für ihre Anliegen bedeuten. Besonders kritisch sieht der Verband die geplante Versorgungsbremse für die Hausarztzentrierte Versorgung sowie die teilweise Wiedereinführung der Budgetierung.