Kontakt zur Pressestelle des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Hessen e.V.: Gundula Zeitz, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., 0171-8132671
Koalitionsverhandlungen: Bundesverband äußert sich zuversichtlich angesichts der ersten Ergebnisse der AG Gesundheit und Pflege
27. März 2025
"Die potenziellen Koalitionäre scheinen sich nicht auf dem Status quo auszuruhen, sondern wollen die notwendigen Reformen anpacken", sagen Prof. Dr. Nicola Buhlinger-Göpfarth und Dr. Markus Beier mit Blick auf die bisher bekannt gewordenen Ergebnissen der Arbeitsgruppe Gesundheit und Pflege im Rahmen der laufenden Koalitionsverhandlungen. Die beiden Bundesvorsitzenden des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes begrüßen, dass sich die Verhandler klar zu einem Primärarztsystem durch Haus- und Kinderärzte bekennen: "Dass die Politik dabei auch explizit auf die Hausarztzentrierte Versorgung setzt, ist der richtige Schritt", so Buhlinger-Göpfarth und Beier.
Über 600.000 Unterschriften - Petition zur Stärkung der hausärztlichen Praxen ist größte Bundestagspetition der vergangenen Jahre / „Das Ergebnis übertrifft alle Erwartungen.“
13. März 2025
Die gemeinsame Petition des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes und des Verbandes medizinischer Fachberufe (vmf) zur Stärkung der hausärztlichen Versorgung wird von über 600.000 Patientinnen und Patienten unterstützt. Es handelt sich somit um die größte Bundestagspetition der vergangenen Jahre. Das notwendige Quorum von 30.000 Unterschriften, welches zu einer Anhörung im Petitionsausschuss berechtigt, ist damit erreicht und sehr deutlich überschritten worden. Bürgerinnen und Bürger konnten die Petition bis 17. Februar 2025 unterzeichnen. Die Übergabe der Unterschriftenlisten an die Vorsitzende des Petitionsausschusses, Frau Martina Stamm-Fibich, fand diese Woche in Berlin statt. Die Anhörung im Petitionsausschuss ist für die kommenden Monate geplant. Ein Termin steht noch nicht fest.
Regresse gefährden rechtzeitige Schutzimpfung – Auch hessische Hausärztinnen und Hausärzte betroffen
07. März 2025
Bundesweit sind derzeit Hausarztpraxen von Regressen bedroht, weil sie die aktuellen Empfehlungen zur Pneumokokkenimpfung befolgt haben. Allein in Hessen kann es je Praxis um mehrere tausend Euro gehen. Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband Hessen (HAEV) reagiert empört. „Mit solchen Regressprüfungen torpedieren die Krankenkassen den Präventionsgedanken von Schutzimpfungen. Die Kassen setzen die Gesundheit unserer Seniorinnen und Senioren aufs Spiel und gefährden die guten Impfquoten der hessischen Hausarztpraxen“, kritisiert der erste Vorsitzende des HAEV Hessen, Christian Sommerbrodt.
Pressestatement des Bundesverbandes zur heutigen Beratung des Gesetzes zur Stärkung der hausärztlichen Versorgung (GVSG) im Bundestag
30. Januar 2025
„Wenn der Bundestag heute grünes Licht gibt, haben SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP ihr Versprechen gehalten und den ersten Baustein für eine zukunftsfeste hausärztliche Versorgung gelegt. Das ist ein wichtiges Signal für die Hausarztpraxen und vielerorts buchstäblich die Rettung in letzter Sekunde", erklären die Bundesvorsitzenden des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes, Prof. Dr. Nicola Buhlinger-Göpfarth und Dr. Markus Beier anlässlich der heutigen Beratungen über das sogenannte Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz.
„Der Teufel steckt im Detail“ Hausärztinnen und Hausärzteverband Hessen fordert weitere Maßnahmen zur Rettung der hausärztlichen Versorgung
27. Januar 2025
„Wir brauchen die vollständige Entbudgetierung hausärztlicher Leistungen, ein Primärarztsystem und die Abschaffung von Regressen“, sagt Christian Sommerbrodt, erster Vorsitzender des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Hessen (HAEVH). Der Landesverband begrüßt, dass sich FDP, SPD und BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN auf den letzten Metern noch auf konkrete Verbesserungen für die Hausarztpraxen geeinigt haben. Die Maßnahmen, am Mittwoch im Gesundheitsausschuss besprochen und voraussichtlich noch vor der Wahl im Bundestag beschlossen werden sollen, gehen dem HAEVH jedoch nicht weit genug.