Kontakt zur Pressestelle des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Hessen e.V.: Gundula Zeitz, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., 0171-8132671
Hausärzteverband weist AOK-Forderung zur Eindämmung der HZV entschieden zurück
04. März 2026
Die Forderung des AOK-Bundesverbandes, die Verträge zur Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) einzuschränken, stößt beim Hausärztinnen- und Hausärzteverband auf deutliche Kritik. Die Bundesvorsitzenden verweisen auf die hohe Akzeptanz des Versorgungsmodells mit bundesweit rund elf Millionen teilnehmenden Patientinnen und Patienten sowie auf dessen zentrale Rolle für den Aufbau eines funktionierenden Primärversorgungssystems.
Delegation im Praxisteam stärkt Versorgung: Hausärzteverband fordert bessere Rahmenbedingungen für Teamarbeit
02. März 2026
Delegationskonzepte können entscheidend dazu beitragen, die hausärztliche Versorgung angesichts steigender Bedarfe zu sichern. Eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung unterstreicht die Bedeutung interprofessioneller Zusammenarbeit in den Praxen. Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband sieht darin Rückenwind für langjährige Forderungen nach klaren rechtlichen Rahmenbedingungen, einer besseren Honorierung von Teamleistungen und der Weiterentwicklung moderner Teampraxisstrukturen.
Telematikinfrastruktur-Chaos: Hausärztinnen- und Hausärzteverband fordert Erhöhung der TI-Pauschale
20. Februar 2026
Vor dem Hintergrund der massiven Probleme im Zusammenhang mit der Telematikinfrastruktur (TI) fordert der Hausärztinnen- und Hausärzteverband eine Anpassung der TI-Pauschale. „Inzwischen erreichen uns jede Woche neue Katastrophenmeldungen von der TI und den TI-Anwendungen. Diese kosten die Praxen nicht nur viel Zeit, sondern auch immer mehr Geld. Das Mindeste ist, dass die TI-Pauschale spürbar erhöht wird, um so wenigstens die Kosten zu decken, die aus dem Versagen der Verantwortlichen resultieren“, sagen die Bundesvorsitzenden des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes, Prof. Dr. Nicola Buhlinger-Göpfarth und Dr. Markus Beier.
Hausärztinnen- und Hausärzteverband Hessen fordert Rückkehr zur Neupatientenregelung
19. November 2025
Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband Hessen warnt vor zunehmender Belastung haus- und kinderärztlicher Praxen durch die derzeitige Ausgestaltung der sogenannten "Hausarztvermittlungsfälle“. Die aktuelle Regelung ist nach Einschätzung des Verbandes unnötig kompliziert, zeitraubend und führt regelmäßig zu Diskussionen in den Praxen – zum Nachteil einer effizienten Patientenversorgung.
ApoVWG: Hessische Hausärztinnen und Hausärzte warnen vor Gefährdung der Patientensicherheit
15. November 2025
Bad Soden-Salmünster, 15. November 2025 – Die Delegiertenversammlung des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Hessen warnt eindringlich vor den geplanten Regelungen des Apothekenversorgungs-Weiterentwicklungsgesetzes (ApoVWG). Die vorgesehenen Eingriffe in die Aufgabenverteilung zwischen Apotheken und Arztpraxen gefährden nach Einschätzung des Verbandes die Patientensicherheit, schwächen hausärztliche Strukturen und schaffen neue Fehlanreize – ohne die Praxen tatsächlich zu entlasten, heißt es in einer Resolution, die die Delegierten am Wochenende auf ihrer Versammlung in Bad Soden-Salmünster verabschiedet haben.