Volles Haus in Frankfurt: 18. Hausärztinnen- und Hausärztetag restlos ausgebucht
Frankfurt am Main, 18.4.2026 - Mehr als 300 Teilnehmende, ein restlos ausgebuchtes Fortbildungsprogramm und großer Andrang bei vielen Veranstaltungen: Der 18. Hausärztinnen- und Hausärztetag Hessen in Frankfurt war ein voller Erfolg.
Der Hausärztetag brachte erneut Hausärztinnen und Hausärzte, medizinische Fachangestellte, VERAH sowie Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung zusammen. Im Mittelpunkt standen aktuelle medizinische Themen, neue Entwicklungen im Praxisalltag und gesundheitspolitische Fragen. Das praxisnahe und pharmafreie Programm stieß auf große Resonanz.
Auf dem Programm standen unter anderem die klassische DMP-3:1-Fortbildung, Pharmakotherapie-Qualitätszirkel zu Themen wie Herzinsuffizienz, arterieller Hypertonie, Antibiotikaeinsatz, chronischen Wunden und Genderunterschieden bei kardiovaskulären Erkrankungen. Hinzu kamen Fortbildungen zur Hausarztzentrierten Versorgung, Kurse zu Themen wie Cholesterin, Tinnitus und Schilddrüsenerkrankungen sowie Seminare zu Zukunftsfragen wie dem Schutz vor Cyberangriffen und dem sinnvollen Einsatz Künstlicher Intelligenz. Großen Zuspruch fanden außerdem die Kurse zur Vorbereitung auf die Facharztprüfung sowie die speziell auf MFA und VERAH zugeschnittenen Angebote, etwa zu Notfällen, Hygiene, Impfkompetenz, Pflegeheimversorgung und geriatrischem Basisassessment.
„Der 18. Hausärztinnen- und Hausärztetag hat erneut gezeigt, wie groß der Bedarf an praxisnaher, unabhängiger Fortbildung und am kollegialen Austausch ist“, sagt der Landesvorsitzende Christian Sommerbrodt. „Besonders gefreut hat uns, dass auch so viele MFA dabei waren. Das unterstreicht, wie wichtig Fortbildung für das gesamte Praxisteam ist.“
Am Rande des Hausärztetages fand auch die Delegiertenversammlung des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Hessen statt. Dort verabschiedeten die Delegierten eine Resolution zum Referentenentwurf des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes. Darin üben sie deutliche Kritik an den Plänen, warnen vor Fehlanreizen und einer Schwächung der ambulanten Versorgung und fordern statt kurzfristiger Sparmaßnahmen grundlegende strukturelle Reformen.
Zum Gesellschaftsabend waren neben den Delegierten des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Hessen auch Gäste geladen: Zu ihnen zählten unter anderem die Bundesvorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes, Nicola Buhlinger-Göpfarth, sowie Dr. Sonja Optendrenk, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, und Stefan Sydow, Leiter der Abteilung IV Gesundheit im selben Ministerium.
Weitere Informationen zu Fortbildungen und Veranstaltungen des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Hessen finden Sie hier.
Beim Gesellschaftsabend während des 18. Hausärztinnen- und Hausärztetages Hessen, von links: Nicola Buhlinger-Göpfarth, Christian Sommerbrodt und Monika Buchalik.
Die Delegiertenversammlung verabschiedete eine Resolution Referentenentwurf des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes.
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