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Antibiotikaresistente Erreger Phagentherapie und Impfung
als Alternative?

Antibiotikaresistente Erreger gelten als eine große Bedrohung für unser Gesundheitssystem, sie wurden auch als „stille Pandemie“ bezeichnet. Neue Antibiotikaentwicklungen sind kaum in Sicht. Gibt es – neben Hygiene und Infektionsprävention und dem zurückhaltenden, sachgerechten Einsatz von Antibiotika bei Mensch und Tier – Alternativen in der Prävention und Behandlung von Infektionen mit diesen Erregern? Dieser Frage geht das Forum "Bad Nauheimer Gespräche" in einer Veranstaltung am 25. März nach.

Impfungen gegen bakterielle und virale Erreger sind eine Erfolgsgeschichte in der Medizin. Bereits seit Jahrzehnten wird auch an Impfstoffen gegen anti-

biotikaresistente Erreger geforscht. Frau Prof. Dr. Isabelle Bekeredjian-Ding, Universität Marburg, wird den aktuellen Sachstand der Impfstoffentwicklung gegen antibiotikaresistente Erreger darstellen.

Obwohl Bakteriophagenbereits vor fast einem Jahr-hundert entdeckt wurden, setzten sich Antibiotika aufgrund ihrer breiten Wirksamkeit und einfacher Handhabung im klinischen Alltag durch. Angesichts der weltweit zunehmenden Antibiotikaresistenzen rückt die Forschung zu Bakteriophagen als potenzielleTherapie für schwer behandelbare bakterielle Infektionen in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus. Frau PD Dr. Silvia Würstle aus der Infektiologie der Universitätsklinik Frankfurt wird in ihrem Vortrag über den klinischen Einsatz von Bakteriophagen (Phagentherapie) und die regulatorischen Herausforderungen in Deutschland berichten.

Es erwartet Sie ein Abend mit spannenden hochaktuellen Daten und Erkenntnissen.

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos. Sie wurde von der LAEKH mit 3 Punkten zertifiziert. 

Flyer

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Bad Nauheimer Gespräche e. V.

Die Bad Nauheimer Gespräche sind ein gesellschaftspolitisches Forum in Hessen, getragen
von dem vor über 50 Jahren gegründeten „Förderkreis Bad Nauheimer Gespräche e.V.“. Ziel ist, der interessierten Öffentlichkeit ein Informations-und Diskussionsforum zu bieten, in dem Persönlichkeitenaus den verschiedensten Bereichen der Gesellschaft relevante Themen unter sozial- und gesellschaftspolitischen Aspekten vorstellen und diskutieren. Zielgruppe des Vereins sind alle an sozial-und gesellschaftspolitischen Themen interessierte Bevölkerungsgruppen.

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