Jetzt mitmachen: Umfrage zum Digitalisierungsstand von Hausarztpraxen
Noch bis zum Jahresende läuft eine Umfrage des Lehrstuhls für Gesundheitsinformatik an der Fakultät für Gesundheit der Universität Witten/Herdecke zum Digitalisierungsstand von Hausarztpraxen. Hintergrund ist eine Dissertation, in der unter anderem Einflussfaktoren auf den Digitalisierungsstand von Hausarztpraxen untersucht werden. Der Hausärzteverband Hessen ruft dazu auf, sich an der Umfrage zu beteiligen.
Das Gesundheitswesen wird immer digitaler und soll digitaler werden. Auf der einen Seite wird die Digitalisierung mit Chancen, beispielsweise für die Qualität der Patientenversorgung, verbunden. Auf der anderen Seite wird sie häufig mit Mehraufwand assoziiert. „Uns interessiert Ihre Perspektive als Hausärztinnen und Hausärzte“, sagt Timo Neunaber (M. A.), wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Gesundheitsinformatik.
Im Rahmen einer Dissertation am Lehrstuhl für Gesundheitsinformatik an der Fakultät für Gesundheit der Universität Witten/Herdecke wird untersucht, anhand welcher Faktoren der Digitalisierungsstand deutscher Hausarztpraxen erhoben werden kann. „In diesem Zusammenhang interessiert uns auch Ihre Motivation zur Erhebung des eigenen Digitalisierungsstands“, so Neunaber. „Wir verstehen unter Digitalisierung die digitale Transformation, die neben der Einführung von IT-Technologien auch organisatorische und gesellschaftliche Aspekte berücksichtigt. Digitalisierung in Arztpraxen bedeutet für uns also nicht nur die Umwandlung von analogen in digitale Prozesse. Sie ist mit bewussten Veränderungsprozessen verbunden“, erklärt der Wissenschaftler.
Die Forschungsfragen dieser Umfrage lauten:
- Was sind die Motive von Hausärztinnen und Hausärzte zur Erhebung des Digitalisierungsstands ihrer Praxis?
- Anhand welcher Faktoren sollte der Digitalisierungsstand von Hausarztpraxen erhoben werden?
- Welche Faktoren beeinflussen tatsächlich den Digitalisierungsstand von Hausarztpraxen?
Die Umfrage richtet sich an praktizierende Hausärztinnen und Hausärzte in Deutschland. Das Ausfüllen des Fragebogens, der im Vorfeld mit Ärztinnen und Ärzten, unter anderem vom Institut für Allgemeinmedizin und Ambulante Gesundheitsversorgung (iamag) der Universität Witten / Herdecke getestet wurde, wird etwa 20 Minuten in Anspruch nehmen.
Die Teilnahme an der Umfrage ist bis Ende des Jahres unter folgendem Link https://limesurvey.uni-wh.de/DigitaleReife-HA möglich.