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HZV in Hessen: Erfolgsmodell mit Signalwirkung

Delegiertenversammlung des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Hessen

Bad Soden-Salmünster, 28.2.2026 - Als Dr. Saloua Dillmann, Geschäftsführerin der Hausärztlichen Servicegesellschaft Hessen (HSGH), auf der Delegiertenversammlung ihren Bericht zur HZV vorstellt, wird schnell deutlich: Die hausarztzentrierte Versorgung ist längst kein Nischenprogramm mehr – sie ist ein Erfolgsmodell. Fast 800.000 Patientinnen und Patienten in Hessen sind inzwischen in die HZV eingeschrieben.

Die Zahlen sprechen für sich: 2015 startete die HZV in Hessen mit 71.485 Versicherten, aktuell sind es fast 800.000. Bundesweit nutzen rund 10 Millionen Menschen das seit 17 Jahren bestehende Primärarztmodell. In Hessen nehmen inzwischen 30,7 Prozent der Hausärztinnen und Hausärzte teil.

Warum die HZV wirkt

Dr. Dillmanns Kernbotschaft ist eindeutig: Ein flächendeckender Ausbau stärkt die Versorgung nachhaltig – und das sofort. Die Vorteile reichen von weniger Überversorgung über stabile Impfquoten bis hin zu weniger Krankenhauseinweisungen. Chronisch Erkrankte profitieren von strukturierter Betreuung, Disease-Management-Programme greifen besser, Prävention gewinnt an Gewicht.

Kurz: Die HZV erhöht Qualität und Systemstabilität – lokal wie bundesweit.

Dillmann betonte die Vorteile der HZV:

  • freiwillige, aktive Bindung zwischen Arzt und Patient
  • kontinuierliche Betreuung und klare Zuständigkeiten
  • Verträge, die von der Hausärzteschaft selbst gestaltet werden
  • politische und strukturelle Stärkung der Praxen – mit spürbaren finanziellen Vorteilen

Honoraranpassung, mehr Struktur, mehr Transparenz

Die Vertragsänderungen der vergangenen zwei Jahre zeigen, dass die HZV sich dynamisch weiterentwickelt – und zwar zugunsten der Praxen. Dazu gehören Vergütungserhöhungen in mehreren Verträgen (u. a. LKK, IKK classic), eine neue Struktur- und Qualitätspauschale bei der TK, eine feste Chronikerpauschale ohne Kürzungsrisiko, ein reformierter Innovationszuschlag sowie ein neues Geriatrie-Modul. Auch 2026 laufen weitere Verhandlungen mit verschiedenen Krankenkassen.

Warum sich die Teilnahme jetzt erst recht lohnt

Trotz der politischen Debatte um ein mögliches bundesweites Primärarztsystem sieht Dillmann keinen Grund zum Zögern – im Gegenteil:

  • Die HZV funktioniert seit 17 Jahren.
  • Ihre Vorteile sind sofort spürbar – für die Praxis und vor allem für die Patienten.
  • Sie stärkt die Hausärzteschaft unabhängig von politischen Kurswechseln.
  • Jede neue Reform wird auf funktionierenden Strukturen aufbauen müssen – und diese liefert bereits heute die HZV.

Dillmann bringt es auf den Punkt: „Die HZV ist nicht das Modell von gestern – sie ist das Fundament von morgen.“

Auch der Vorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Hessen, Christian Sommerbrodt, betont die Bedeutung: „Die HZV wächst, stabilisiert Praxen und verbessert die Versorgung – und das in einem Gesundheitssystem, das vielerorts ins Wanken gerät.“ Der hessische Ausbau zeige deutlich: Wo verbindliche hausärztliche Strukturen existieren, funktioniere die Versorgung. „Wer heute in die HZV einsteigt, wartet nicht auf Reformen – er gestaltet sie.“

 

Mit der HZV heute an morgen denken – für die Zukunft Ihrer Praxis

Für die Herausforderungen und Zukunftsfragen der ambulanten Versorgung gibt es ein wirksames Instrument: die Hausarztzentrierte Versorgung (HZV). Sie bietet nicht nur eine bessere Versorgung der Patientinnen und Patienten, sondern auch eine attraktive, faire Vergütung. Entscheiden Sie sich jetzt für die HZV und beantragen Sie Ihre Teilnahme mit nur wenigen Klicks direkt auf www.hausarztservice-online.de.