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News

Bezirkswahlen starten in Wetzlar-Dillenburg: 
Peter Franz und Jutta Willert-Jacob in ihren Ämtern bestätigt

Katzenfurt, 21.1.2026 - Als erster von insgesamt 20 Bezirken im Hausärztinnen- und Hausärzteverband Hessen hat Wetzlar-Dillenburg turnusgemäß seinen Bezirksvorstand gewählt. Als Bezirksvorsitzender wurde der Hausarzt Peter Franz aus Katzenfurt im Amt bestätigt. Auch Jutta Willert-Jacob, Hausärztin aus Haiger, wurde zur stellvertretenden Bezirksvorsitzenden wiedergewählt.

Im Mittelpunkt des Austauschs standen vor allem die Vernetzung untereinander, vorhandene Ressourcen und konkrete nächste Schritte. Deutlich wurde: Es gibt bereits viele Angebote und Erfahrungen, die für Ärzt:innen in Weiterbildung und junge Hausärzt:innen hilfreich sind – sie müssen nur sichtbarer und besser miteinander verknüpft werden. Vorgestellt wurde unter anderem der Leitfaden Niederlassung, der bei Fragen rund um den Weg in die eigene Praxis unterstützt.

Beide vertreten den Bezirk weiterhin als Delegierte in der Delegiertenversammlung des Landesverbandes. Dritte Delegierte ist Dr. med. Stefanie Kurian, Hausärztin in Wetzlar. Ersatzdelegierte ist Dr. med. Anna-Karolina Hägele, die zudem am Aufbau der Arbeitsgemeinschaft Weiterbildung im Hausärztinnen- und Hausärzteverband Hessen beteiligt ist. Die neue Legislaturperiode dauert sechs Jahre.

Nach den Wahlen im Bezirk Wetzlar-Dillenburg, von links: Dr. med. Stefanie Kurian, dritte Delegierte; Jutta Willert-Jacob, stellvertretende Bezirksvorsitzende; Peter Franz, Bezirksvorsitzender, Anna-Karolina Hägele, Ersatzdelegierte. 

Inhaltlich setzt der Bezirksvorstand klare Schwerpunkte. „Uns ist wichtig, dass die Informationsweitergabe an die Kolleginnen und Kollegen im Bezirk zuverlässig funktioniert“, betont Peter Franz. Geplant sei außerdem, Fort- und Weiterbildungsformate wie Praxis- und Teamqualitätszirkel sowie Veranstaltungen zu den Disease-Management-Programmen weiterzuführen und zu fördern.

Ein weiterer Fokus liegt auf der Zusammenarbeit mit dem Ärztenetz A.N.R Lahn-Dill e.V. sowie mit der Justus-Liebig-Universität Gießen. Zudem will der Bezirksverband die hausärztlichen Interessen gegenüber den Institutionen der Selbstverwaltung vertreten und die Kassenärztliche Vereinigung Hessen bei der Neuausrichtung des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes begleiten, etwa im Zusammenhang mit integrierten Notfallzentren.

Als zentrale Herausforderung benennt der Vorstand den zunehmenden Ärztemangel, insbesondere im nördlichen Teil des Lahn-Dill-Kreises. „Die Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung bleibt unsere wichtigste Aufgabe“, so Franz.