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HZV? Mitmachen – jetzt erst recht!

Hatterheim, 24.5.2025. Immer mehr hessische Ärztinnen und Ärzte nehmen an der HZV teil, das zeigen die Zahlen aus dem ersten Quartal 2025. Auch die Politik setzt inzwischen auf die seit langem etablierte Hausarztzentrierte Versorgung (HZV). „Wer noch nicht in die HZV eingeschrieben ist, sollte jetzt mitmachen“, sagt Christian Sommerbrodt. „Die HZV bringt viele Vorteile, für die teilnehmenden Praxen ebenso wie für die Patientinnen und Patienten“, betont der erste Vorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Hessen (HAEVH).

Mit ihrem Koalitionsvertrag erklären Union und SPD, dass sie die Hausarztpraxen und die Kinderarztpraxen in ihrer Rolle als Primärversorgende und als steuernde Instanz noch fester verankern wollen. „Die Politik setzt dabei offenbar auch explizit auf die HZV – und darin sehen wir eine große Chance für uns als Hausärztinnen und Hausärzte und für unser Gesundheitssystem insgesamt“, so Sommerbrodt. „Die HZV ist das etablierte, funktionierende und wissenschaftlich evaluierte Primärarztsystem in Deutschland, auf das wir uns seit 17 Jahren verlassen können“, betont der Vorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Hessen.

HZV verbessert Qualität der Versorgung

„In den kommenden Jahren werden wir mit immer weniger Ressourcen immer mehr und immer ältere Patientinnen und Patienten zu versorgen haben. Angesichts dessen ist die Einführung einer Primärarztsystems der richtige Ansatz“, so Sommerbrodt. „Wenn Patientinnen und Patienten immer zuerst ihre feste Hausarztpraxis konsultieren, verbessert das die Qualität der Versorgung. Insbesondere Patientinnen und Patienten mit chronischen Erkrankungen profitieren", erklärt Sommerbrodt mit Blick auf nationale und internationale wissenschaftliche Studien. Ein Primärarztsystem spare sowohl finanzielle als auch personelle Ressourcen. „Damit ein solches System funktionieren kann, sind umfassende strukturelle Anpassungen unter anderem in der Vergütungslogik und bei den Fortbildungspflichten nötig. In den HZV-Verträgen ist das alles bereits umgesetzt – in der Regelversorgung gibt es hierfür bis heute keinen sinnvollen Vorschlag“, so der erste Vorsitzende des HAEVH.

„Jetzt auf die HZV bauen!“

Nach den Plänen der Koalition werden Patientinnen und Patienten sowie Ärztinnen und Ärzte die Wahl zwischen den zwei Systemen haben. „Dieser Wettbewerb ist gut und richtig. Wir haben auf der einen Seite ein KV-System, das seit vielen Jahren nicht in der Lage ist, notwendige Reformen umzusetzen und bis heute keinen konzertierten und schlüssigen Vorschlag für ein funktionierendes Primärarztsystem vorgelegt hat“, so der Hausarzt aus Wiesbaden. „Auf der anderen Seite haben wir die HZV-Verträge, durch die schon seit vielen Jahren ein funktionierendes Primärarztsystem umgesetzt wurde, an dem bundesweit knapp zehn Millionen Versicherte teilnehmen. Es ist vollkommen klar: Wer zeitnah ein gutes und wissenschaftlich evaluiertes Primärarztsystem umsetzen will, der muss auf die HZV bauen.“

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, auf die HZV zu setzen! Machen Sie mit und bereiten Sie Ihre Praxis auf die Zukunft der Versorgung vor! Informieren Sie sich aktiv über die HZV, der Landesverband Hessen und das HZV-Team unterstützen Sie dabei gerne!  https://www.hausaerzte-hessen.de/hzv

HZV in Hessen:

  • 1.429 eingeschriebene Ärztinnen und Ärzte (Stand April 2025)
  • 728.328 Patientinnen und Patienten
  • Ärztinnen und Ärzte starten inzwischen nicht mehr nur mit einem oder zwei Verträgen, sondern entscheiden sich häufig direkt für mehrere oder alle für sie relevanten HZV-Verträge. Das zeigt sich im Vergleich zum Vorjahresquartal: Im Q1/2024 wurden noch 356 Verträge von 195 Nutzerinnen und Nutzern eingereicht im aktuellen Q1/2025 sind es 467 Verträge bei nur 100 Nutzenden.
  • Auch im Bereich Mitgliedschaften ist ein positiver Trend zu erkennen: Im Vergleichszeitraum des letzten Jahres lag die Zahl der neuen Mitgliedschaften noch bei 41 – nun sind es bereits 56.

 Vorteile der HZV

  • Bessere Patientenbindung: Ärzte können eine kontinuierliche Betreuung und eine engere Beziehung zu ihren Patienten aufbauen.
  • Vergütungsvorteile: Es gibt spezielle Honorare und finanzielle Anreize für die Teilnahme an der hausarztzentrierten Versorgung.
  • Verbesserte Versorgungsqualität: Durch strukturierte Abläufe und Koordination können Behandlungsqualität und Patientenzufriedenheit steigen.
  • Kooperation und Netzwerkbildung: Ärzte profitieren von einem stärkeren Austausch und Zusammenarbeit mit anderen Gesundheitsdienstleistern.
  • Langfristige Patientenbindung: Patienten bleiben eher beim Hausarzt, was eine nachhaltige Versorgung fördert.

 Mehr Infos: https://hzv.de/